Libyscher Sand  (Teil 4 )   von Kolja Wehleit
Libyen im Januar 2011 am Vorabend der „Revolution“


Rückreise
...
Durch den engagierten Wochenendeinsatz unseres Veranstalters kam der entscheidende Hinweis auf eine ausserplanmässig eingesetzte, nirgends angekündigte und nur mit Glück und Zufall (und zu deutlich höheren Preisen) direkt im Hafen buchbaren tunesischen Fähre. So konnten wir schliesslich doch noch einigermassen termingerecht nach Marseille gelangen.

Fazit
Eine mehrwöchige Reise durch ein weitgehend vom 4x4 Zirkus verschontes Land sowie eine Rückreise durch Tunesien mitten im „arabischen Frühling“ auf nur wenigen Seiten zutreffend wieder zu geben, ist wohl nicht möglich.

Das „einfache“ Tunesien entpuppte sich als gefährlich brodelnder Sumpf, das vom „Gaddafi Regime tyrannisierte“ Libyen zeigte sich gastfreundlich und unkompliziert. Nach Erfahrungen im südlichen Algerien, hat mich vor allem Libyen sehr positiv überrascht.
Als vermutlich einer der letzten Reisenden durch Gaddafis Libyen kann ich das Bild, das kurz vor dem Eingreifen der NATO vom Land in den westlichen Medien gezeichnet wurde, nicht nachvollziehen. Zu hoffen bleibt, dass nach der sog. Revolution ein Staat entsteht, der (weiter) flächendeckend in das Land investiert und in dem das Auskommen seiner Einwohner, die Gastfreundschaft sowie die relativ entspannte Sicherheitslage weiter bestehen können.

Technisches
Reisefahrzeug war ein LR Defender 110, td4.
Dem td4 kann man nicht vorwerfen, für die Wüste übermotorisiert zu sein. Der Serientank mit 75 L ist definitiv zu klein, da Benzin an den Tankstellen immer zu haben ist, Diesel aber z.T. knapp ist. Zusatzkanister sind daher unentbehrlich. Das Serienfahrwerk ist bei starker Zuladung im Gelände zu weich.
Funk ist in der Wüste für die Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation nützlich.

 


Der Landrover zeigt seine tatsächlichen Fähigkeiten und seine Robustheit dabei in Momenten, die den meisten LR Fahrern hoffentlich erspart bleiben.

Veranstalter
Der Berliner Studienreise- & Expeditions- Veranstalter Eine Welt Reisen (www.eineweltreisen.org)

Zur Person
Kolja Wehleit, Jahrgang 1971, ist leidenschaftlich fasziniert von der Einzigartigkeit der Natur in ihren Extremen. Als Hochseesegler und Wüstenabenteurer sucht er das verbindende in beiden Elementen. Er arbeitet als Unternehmensberater und lebt heute in Zürich.

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